TCM – Was bedeutet das?

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eine Heilmethode, die Diagnose- und Behandlungsmethoden der klassischen chinesischen Medizin aufgenommen und den heutigen Bedürfnissen angepasst hat.

Schon vor 8000 Jahren wurde mit Steinsplitternadeln akupunktiert, was ein breites Wissen über die menschliche Anatomie und Physiologie voraussetzte. Im Laufe der Entwicklung und Überlieferung des Wissens tauchten weitere Postulate wie yin und yang, die Wandlungsphasen (wu xing), die Funktionskreise (orbes), die Energieformen (Säftelehre) und die Krankheitsauslöser (Agenzien) sowie das Leitbahnsystem und die Differenzierung der Funktionskräfte in qi, xue, shen und jing auf und erweiterten die Diagnose- und Behandlungsgrundlagen. Diese positive Weiterentwicklung fand im 12. Jahrhundert ein Ende und die Chinesische Medizin verfiel.

Ab dem 16. Jahrhundert erholte sie sich wieder und der Arzt und Naturforscher Li Shizhen schrieb das „Bencao Gangmu“ eine bedeutende Arzneimittelliste mit 1892 Arzneien und über 10.000 Rezepturen. Ein Nachtrag zu diesem Werk erfolgte um 1800, so dass das Werk 2608 Arzneien umfasste. Im 19. Jahrhundert begann wieder ein Niedergang der Chinesischen Medizin. Sie wurde zunehmend durch die westliche Medizin verdrängt. Nach 1949 erkannte die Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass die Versorgung der Weltbevölkerung mit Lebensmitteln und modernen Medikamenten auf absehbare Zeit nicht gewährleistet werden könne und empfahl, die vor Ort bei den Völkern entstandenen Behandlungsverfahren zu stützen und zu stärken. Damit entstand die Traditionelle Chinesische Medizin.

Zu den Behandlungsverfahren der TCM zählt man die Akupunktur, die Tuina-Massage, Qi Gong und Tai Chi, die Heilkräutertherapie und auch die Chinesische Ernährungslehre. Die Akupunktur und die Akupressur haben in Europa bisher die weiteste Verbreitung gefunden. Die Therapie mit pflanzlichen Heilkräutern findet in Deutschland zur Zeit immer mehr Aufmerksamkeit. Die Behandlung mit Arzneimitteln war von jeher das hauptsächlichste, variantenreichste und am genauesten steuerbare Heilverfahren der traditionellen chinesischen Medizin. Chinesische Ärzte verordneten dazu pflanzliche, mineralische und tierische Stoffe in einer aufgrund der eingehenden Diagnose individuell zusammengestellten Rezeptur. Die heute üblicherweise verwendeten über 100 Stoffe sind hauptsächlich pflanzlichen Ursprungs. Aus den Rezepturen (Teemischungen), die aus spezialisierten Apotheken bezogen werden, stellen die Patienten zumeist selbst die fertige Zubereitung her. Dieses sind hauptsächlich Abkochungen (Dekokte), die über den Tag verteilt getrunken werden.

Wichtig ist, darauf hinzuweisen, dass die Heilkräuter, die in der chinesischen Medizin verwendet werden, zum Teil starke Wirkungen ausüben können. Somit ist es unabdingbar einen erfahrenen TCM-Mediziner oder -Heilpraktiker für die Behandlung zu konsultieren. Der Bezug der Medikamente sollte über spezielle Apotheken (z.B. Apotheken der Arbeitsgemeinschaft deutscher TCM-Apotheken) erfolgen, die sich mit den Heilmethoden befaßt haben und sichere Produkte verkaufen. Achten Sie darauf, dass Sie nur Ware mit einem Prüfzertifikat nach §6 und §11 des Arzneimittelgesetzes erhalten. So können Sie sicher sein gute Qualität gekauft zu haben.

TCM-Teemischungen

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eine Heilmethode, die Diagnose- und Behandlungsmethoden der klassischen chinesischen Medizin aufgenommen und den heutigen Bedürfnissen angepasst hat.

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